// Wozu ein Simulator
Propeller im Browsertab zerlegen, nicht auf der Wiese
Jeder FPV-Pilot sagt dir dasselbe: die ersten hundert Stunden gehören in einen Simulator. Billiger, schneller, und nichts geht zu Bruch.
// Was Acro eigentlich heißt
Ein FPV-Simulator bildet nach, wie sich ein Quadrocopter aus Sicht des Piloten fliegt. Du siehst das, was ein Videoempfänger in deine Brille schicken würde: ein HUD mit Akku, Geschwindigkeit, Höhe und künstlichem Horizont.
fpv0 fliegt in acro, dem Rate-Modus, den jeder Racer und Freestyler fliegt. Keine Selbstnivellierung, keine Stützräder. Das Quad macht genau das, was die Sticks sagen, also auch gar nichts, wenn du loslässt.
// Wo das neben den bezahlten Sims steht
Liftoff, VelociDrone, Uncrashed und DRL sind ausgezeichnet, und sie sind auch 15 bis 37 GB Installation, ein Steam-Konto und eine Grafikkarte. fpv0 geht in zwei Sekunden in einem Tab auf, den du sowieso offen hast.
Ein vollwertiger Sim wird dadurch nicht ersetzt, wenn du auf ein Rennen trainierst. Das hier nimmst du, bevor du ein Quad hast, zwischen zwei Akkus, im Hotelzimmer, oder wenn jemand sagt "lass mich mal" und du nichts installieren willst.
// Für wen das ist
Leute ohne eigenes Quad. FPV-Sticks fühlen sich die ersten Stunden falsch an, und jeder Fehler an echter Hardware kostet Propeller. Crash lieber hier.
Piloten, die schon fliegen. Aufwärmen vor der Session, oder eine Figur immer wieder üben: Powerloop, Split-S, die Lücke, die du ständig verfehlst.
Alle Neugierigen. Finde heraus, ob Acro dein Ding ist, bevor du auch nur einen Euro ausgibst.
// Was drinsteckt
WebGL-Physik mit 60 fps, vier Karten, auf den Rennkarten je drei Streckenführungen, Rundenzeit mit Zwischenzeiten, Minikarte und Torpfeil.
USB-Funken und Gamepads über die Gamepad-API samt voller Achsenkalibrierung, Sticks auf dem Bildschirm am Handy, einstellbare Rates und ein HUD, das aussieht wie das in deiner Brille. Kostenlos, ohne Werbung.